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Welche Weine

Müller Thurgau

Ein Wein, der sich großer Beliebtheit erfreut. Diese mittelfrüh reifende Sorte bringt weiche, blumige und leichte Weine. Hinzu kommt eine feine dezente Muskatnote, die das Bukett des Weines abrundet. Seine milde Säure macht ihn besonders bekömmlich. Der sächsische Müller Thurgau ist ein beliebter Zechwein und kann auch sehr jung getrunken werden.

Goldriesling

Eine Rebsorte, die nur noch im Elbtal angebaut wird. Durch seinen späten Austrieb und sehr frühe Reife eignet er sich gut für Randlagen, in denen der Anbau anderer Sorten problematisch wäre. Er ergibt einen leichten fruchtigen Wein mit neutralem Bukett und kleiner Säure und ist ein hervorragender Kneipwein.

Gutedel

Der Gutedel ist eine der ältesten Rebsorten, vorwiegend als wohlschmeckende Tafeltraube zu verwenden. Er gibt einen guten leichten Tischwein, der mild, süffig und sehr bekömmlich ist. Kenner bezeichnen ihn als einen ausgezeichneten Kneipwein. Wie alle leichten Weine schmeckt er, jung getrunken, am besten.

Weißburgunder

Eine Rebsorte französischer Herkunft. Sie ergibt einen vorzüglichen Qualitätswein mit einem lieblichen Charakter, zartblumigen Bukett und abgerundeter weicher und fülliger Geschmacksnote. Ein Weißwein, der zu jeder Gelegenheit paßt, aber zum Geflügelbraten besonders harmoniert.

Riesling

Riesling ist wohl die älteste Rebsorte, die bei uns angebaut wird. Sie soll im 9. Jahrhundert erstmalig am Rhein gepflanzt worden sein. Kenner bezeichnen die Säure als das Mark des Rieslings, da sie wesentlicher Bestandteil der Qualität und Träger der fruchtigen Rieslingart ist. Kennzeichen des Rieslings ist seine feine, rassige Eleganz, das zarte an Pfirsich erinnernde blumige Bukett. In mittleren Jahren ergibt der Riesling einen anregenden, rassigen Tischwein; in guten Jahren einen sehr harmonischen, immer eleganten, blumigen Wein und in großen Jahren einen Spitzenwein, der sich in edlen, bukettreichen und vollen Varianten vorstellt.

Kerner

Der Kerner gehört ebenfalls zu den Neuzüchtungen und ist eine Kreuzung zwischen Trollinger und Riesling. Er wird seit ca. 10 fahren im Versuchsanbau erprobt und hat bereits sehr viele Liebhaber gewonnen. Charakteristisch sind die frische rassige Art sowie eine rieslingähnliche Säure. Er stellt eine gute Ergänzungssorte zum Riesling – vor allem in den kleinen Jahrgängen – dar.

Morio Muskat

Eine Weinsorte, die sich viele Freunde erworben hat. Ihr Charakter wird von einer feinen bis kräftigen Muskatnote bestimmt. Die Reife des Morio Muskat ist klimaabhängiger als die anderen Rebsorten. In guten Jahren kann er sehr wuchtig sein, große Fülle aufweisen und ein ansprechendes, wenn auch kräftiges Muskatbukett besitzen. Ein solcher Wein stellt eine Spezialität dar. Für Liebhaber von würzigen, muskatigen Weinen ist er ein willkommener Tropfen, zumal ihn die trockene Note bekömmlich macht.

Bacchus

Die Rebe ist eine Kreuzung zwischen Silvaner, Riesling und Müller Thurgau. Der Wein zeichnet sich durch ein intensives, arteigenes Bukett aus, das an schwarze Johannisbeere oder Muskat erinnert. Er übertrifft in der Intensität seines Geruchs und Geschmacks die meisten der bei uns angebauten Rebsorten.

Scheurebe

Die Scheurebe ist eine der älteren Neuzüchtungen und ist eine Kreuzung zwischen Silvaner und Riesling. Der Wein besitzt ein volles Bukett mit einem typischen Charakter, der an schwarze Johannisbeeren erinnert. Aus den voll ausgereiften Trauben der Scheurebe gewinnt man einen körperreichen würzigen Wein, der sich durch eine rieslinghafte Säure auszeichnet.

Grauer Burgunder

Ein Wein, der seit 1993 neu im Angebot ist. Wahrscheinlich ist der Ruländer durch eine Knospenmutation aus dem blauen Burgunder entstanden, worauf auch seine Zweitbezeichnung „Grauer Burgunder« hinweist. Er zeichnet sich durch ein sortentypisches volles Bukett aus. Die Weine sind – je nach Jahrgang – elegant mit fruchtig-frischer Säure. Ein Wein, der sehr gut zu allen Käsesorten, aber auch zu Wild und dunklem Braten paßt.

Ruländer

Der Ruländer gehört, wie der Traminer, zu den besten Sorten unseres heimischen Weinbaus. Seine wuchtigen, feurigen Weine mit ihrem vollen Bukett stellen eine Kostbarkeit dar. Ein vollmundiger, kräftiger Wein mit einem sortentypischen, an Honig erinnerndes Bukett, von dieser Note wird auch der volle, aber doch elegante und feurige Geschmack bestimmt. Ruländerwein wird höchsten Ansprüchen gerecht und nicht nur von Kennern geschätzt. Der Wein, der festliche Stimmung schafft und der, zu kalten Speisen gereicht, einen wahren Genuß verspricht.

Traminer

Der Traminer ist eine typische Sorte nördlicher Weinbaugebiete. Er gehört zu den qualitativ besten Sorten des Elbtals. Mit dem Traminer identifiziert der Kenner die Qualität der Elbtalweine. Traminerweine zeichnen sich durch eine würzige, an Rosenduft erinnernde Art aus. Sie können je nach Jahrgang rassig bis kräftig, von anhaltender Geschmacksnote und ausgeprägter Blume sein.

Spätburgunder

Seit jeher wird in Sachsen auch Rotwein produziert, der sich in letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut. Der „Riesling” unter den Rotweinen ist der Blaue Spätburgunder. Diese wertvolle Rebsorte benötigt beste Lagen, warme Böden und viel Zeit zur Reife. Spätburgunder ist samtig, vollmundig mit einem an Brombeer und Bittermandel erinnernden Bukett.

Portugieser

Der Portugieser kam 1772 aus Portugal nach Vöslau in Österreich, trat von dort seinen Siegeszug durch Europa an und ist seit 1956 in Deutschland zugelassen. Heute ist er der Konsumwein unter den Rotweinen. Es ist eine frühreife Sorte, die kurz vor dem Müller/Thurgau gelesen wird. Der Wein ist von heller roter Farbe, die bei später Lese auch dunkel werden kann. Durch seine milde Säure ist der Wein von frischer Art. Gern wird er in Sachsen mit dem Spätburgunder gemischt oder als Weißherbst hergestellt.

Dornfelder

Die Rebsorte Dornfelder gehört zu den wertvollsten Rotweinneuzüchtungen und erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Typisch für den Dornfelder ist seine dunkelrote tiefe Farbe. Der Wein ist körperreich, fruchtig und nachhaltig an Sauerkirsch erinnernd und hat eine milde Säure.

Sekt

Seit Jahren erfreuen sich Sekte, die aus eigenen Weinen hergestellt werden, in fast allen Weingütern wachsender Beliebtheit. Die Sekte werden im Flaschengärverfahren hergestellt. Es sind ausschließlich Jahrgangs- und sortenreine Sekte, vorwiegend in den Geschmacksrichtungen „brut”, „extra trocken” und „trocken” ausgebaut. Die Sekte sind von hervorragender Qualität und stellen eine echte Spezialität dar.

 

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